Die Serie zum Mobile Payment (Überblick hier) nähert sich dem Ende. Im letzten Beitrag ging es um die vielen Newcomer, die zwar technologisch begeistern, sich aber durch mangelndes Zusammenspiel die Markplatzierung erschweren. Bei all dem Hype, der auf Fachblogs und in Kongressen um das Thema gemacht wird, frage ich heute im vorletzten Beitrag, an welcher Stelle sich das mobile Bezahlen im sogenannten Hypecycle befindet.
Die Verbreitung von Mobile Payment geht einher mit der Verbreitung moderner mobiler Endgeräte, vor allem von Smartphones und Tabletrechner. Dass sich diese mobilen Endgeräte derzeit in unglaublicher Geschwindigkeit verbreiten, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Die Anwender nutzen diese Geräte immer intensiver für privat und berufliche Kommunikation und zunehmend für private und geschäftliche Transaktionen.
Mobile Payment ist hip. Journalisten und Blogs überschlagen sich mit Lobeshymnen. Das alleine sollte freilich zur Skepsis mahnen. Hypes folgen meist bestimmten Phasen. Das Research Haus Gartner nennt das passend Hypecycles. Danach gehen neue Produkte, neue Trends, neue Disruptionen durch verschiedene Stufen. Das könnte man etwa so darstellen, wie in der folgenden Abbildung von marketinfacts:
Quelle: Flickr/marketingfacts
Stimmt man diesem Modell zu, dass sich auf alle möglichen Produkte anwenden lässt, dann steht Mobile Payment etwas über dem Scheitelpunkt des ersten Anstiegs, also zwischen “Early adopters investigate” und Mass media hype begins”. Noch ist das Thema nicht so richtig in den Massenmedien angekommen, wird aber intensiv in den Fachmedien und Blogs diskutiert.
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